AFTER BLUE (Verschmutztes Paradies)

von Bertrand Mandico

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Synopsis

SYNOPSIS NachOben

In einer fernen Zukunft, auf einem wilden Planeten, befreit der einsame Teenager Roxy eine im Sand vergrabene Verbrecherin. Erst wieder frei beginnt die Frau, Angst und Tod zu verbreiten. Roxy und ihre Mutter Zora werden dafür schuldig gemacht, aus ihrer Gemeinschaft verbannt und dazu verurteilt, die Mörderin aufzuspüren. So beginnen sie, die phantastischen und gespenstischen Gefilde ihres schmutzigen Paradies durchzustreifen.

Ich wollte eine Ode an das Kino und die Schauspielerinnen drehen, ein einzigartiges und universelles Abenteuer, das die Elemente des Westerns, die Grausamkeit der alten Märchen und die Lyrik der Science-Fiction aufgreift.

– Bertrand Mandico

Kinostart Österreich: 2022

WIEN SLASH Filmfest

Pressespiegel

PRESSESPIEGEL NachOben

Ein ultimatives Seh-Erlebnis PressPlay

„Umwerfender kosmischer Western“ Télérama

Dripping with dirty eroticism, much like the goo that oozes out of many unknown holes, After Blue is as tactile as film can get.IndieWire
„Eine Fantasia, die irgendwo zwischen Italo Calvinos Cosmicomics und dem düster-surrealen Universum von William Burroughs angesiedelt ist.“ The Film Stage

★★★★ „Ein exzessiver und faszinierender post-apokalyptischer, weiblicher und intergalaktischer Western. Otros Cines

Mandico hat einen « Acid-Western » gedreht. Er ist Vertreter eines inkohärenten Kinos, das er gemeinsam mit Katrin Ólafsdóttir mit einem Manifest ausgerufen hat und das bewusst – aber nicht unironisch – stilistische Ordnungen durchbricht. Der Standard

„Es ist ein cooler, schwebender, sinnlicher Coup d’État, aber dennoch ein Coup d’État.“ Télérama

Newcomerin Paula-Luna Breitenfelder ist eine echte EntdeckungPressPlay

Der zeitgenössische Robert-Houdin, der dasselbe handwerkliche Genie einsetzt, ist zweifelsohne Bertrand Mandico. Ein kosmischer Western, in dem die Rollen, die traditionell den Cowboys zugewiesen werden, von Frauen übernommen werden. AFTER BLUE ist ein bisschen wie die Gwendoline von Just Jaeckin, die sich in Frank Oz’ Dark Crystal verirrt hat.“ Les Cahiers du Cinéma

„Eine erheiternde Vision eines schiefgelaufenen Edens.“ The Film Stage

★★★★ „A revisionist Western masquerading as vintage sci-fi, like hallucinogenic Heinlein meets femme-centric Ballard.“ Ion Cinema

Der Film ist in jeder Hinsicht monumental, ein Marathon, wenn man so will, nur dass hier die Langstrecke mit dem selbstmörderischen Energiemanagement gelaufen wird, mit dem der 100-Meter-Sprint in Angriff genommen wird. […]
Alles scheint neu zu sein, alles erinnert uns an die Aufregung, als wir zum ersten Mal eine Erfahrung machten, auf die uns niemand vorbereitet hatte. […]
Dieser Film könnte der Zaubertrank eines kosmischen Alchemisten sein, das Ergebnis eines genialen und leidenschaftlichen Rührens der Prozesse, mit denen unsere Sinne arbeiten. Die Einnahme eines solchen Gebräus ruft eine synästhetische Wirkung hervor, die reine Poesie ist.“ Otros Cines

Visuell beeindruckend – die von Regisseur Bertrand Mandico geschaffene Welt ist wunderschön ausgearbeitet und herrlich umgesetzt.Backseat Mafia

After Blue is narratively a western about a mother and daughter hunting a criminal, but experientially it’s nearly indescribable (though I’ve done my best) as there’s just so much happening at every moment; in terms of visual and sonic art, attempts to elicit horror or arousal, and conceptual discussions on a wide variety of topics. While the initial premise of After Blue may be something we’ve seen many times before (and will undoubtedly see many times again), the trip that the film takes its audience on is wholly unique.Cultured Vultures

„Eine schwindelerregende, siderische Reise.“ Télérama

Info

INFO NachOben

AFTER BLUE (VERSCHMUTZTES PARADIES) (After Blue ( Paradis sale)) FR-2021, 130 Min., Scope 1:2.35, Farbe, DCP 2K OmdU
Regie und Drehbuch: Bertrand Mandico | Mit Elina Löwensohn, Paula-Luna Breitenfelder, Vimala Pons, Agata Buzek, Michaël Erpelding, Mara Taquin, Claïna Clavaron, Claire Duburq | Kamera: Pascale Granel | Schnitt: Laure Saint-Marc, Georges Cragg | Szenenbild: Toma Baqueni | Kostüme: Pauline Jacquard | Musik: Pierre Desprats | Koproduzent: Philippe Richard | Produzent: Emmanuel Chaumet | Eine Ecce Films Produktion in Koproduktion mit Ha My Productions

Material

MATERIAL NachOben
Teaser OmeU Youtube & Vimeo, DCP Teaser Scope, DCP Teaser Flat
Fotos (Print),

Festivals und Preise

FESTIVALS & PREISE NachOben
 FIPRESCI Preis (Preis der Kritik) – Locarno Film Festival
Best Film Award – Fantastic Fest
Spezial Jury Preis + FIPRESCI Preis (KritikerInnen Preis)Sitges
Toronto Film Festival , SLASH Filmfest + [VHS-Umschlag von Slash ]

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Biografie

BIOGRAFIE NachOben
Bertrand Mandico wurde 1971 geboren und studierte an der CFT Gobelins in Paris, wo er 1993 sein Diplom in Animationsfilm erhielt. Er hat dennoch nur einen einzigen Animationsfilm realisiert, Le Cavalier Bleu, der ein heidnisches Ritual in einer surrealistischen Montage in Szene setzt. Seine visuellen Experimente führte Bertrand in den Miniatur-Kurzfilmen für Arte fort.

Durch das Erschaffen von Zwischenwelten arbeitet er sich an Filmmaterial und Erzählstoff ab und interpretiert die Genres neu. Er führte bereits bei zahlreichen Kurzfilmen und Mittellangfilmen Regie und schrieb auch deren Drehbücher. Seine Filme wurden von vielen Filmfestivals eingeladen und einige von ihnen prämiert, darunter Boro in the Box, der in Cannes präsentiert wurde. Er ist frei vom Leben des Regisseurs Walerian Borowczyk inspiriert und knüpft an eine Retrospektive an, die Bertrand in Warschau geleitet hatte. Bertrand Mandicos Recherchen sind polymorph (Texte, Fotos, Zeichnungen, Montagen) und einige seiner Filme wie Living Still Life sind auch in Theaterwerkstätten ausgestellt. Er arbeitet außerdem zusammen mit Elina Löwensohn an einem Projekt über 21 Filme in 21 Jahren, einer Betrachtung über die körperlichen Zustände von Schauspielerin und Fiktion.

Filmgarten hat Mandicos erster Spielfilm The Wild Boys (Les garçons sauvages) in die Kinos gebracht.

Ausgewählte Filmographie:
2021: After Blue (Paradis sale) (130′)
2018: Ultra Pulpe (37’)
2017: Les garçons sauvages (110‘)
2016: Depressive Cop (12’)
2016: Souvenirs d’un montreur de seins (10’)
2015: Y’a-t-il une vierge encore vinvante ? (9’)
2014: Notre Dame des Hormones (30’)
2013: Prehistoric Cabaret (10‘)
2012: S…Sa…Salam…Sallammbô (11‘)
2012: Living still life (17’)
2011: Boro in the box (42‘)
2011: Lif Og Daudi Henry Darger (12‘)
2010: Sa Majesté petites barbes (10‘)
2009: Mie, l’enfant descend du songe (11’)
2008: Il dit qu’il est mort (18’)
2007: Essai 135 (5’)
2006: Tout ce que vous avez vu est vrai (5’)
1998: Le cavalier bleu (11’)

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Interview

 

Besetzung