von ALBERT SERRA (2016)

Demnächst in
24.10 im Kino Freistadt

Kinostart am 30.6.2017 u.a. im LeoKino Innsbruck, Metro Kinokulturhaus Wien, Rechbauerkino Graz, Admiralkino Wien, Moviemento Linz, Arkadenhof Villach, Filmstudio Villach, Volkskino Klagenfurt, Filmforum Bregenz, JUFA Kino Murau

Versailles, August 1715. Zurück von der Jagd, verspürt Louis XIV, großartig interpretiert von der Nouvelle Vague-Ikone und Ehrenpalmen-Träger Jean-Pierre Léaud, Schmerzen in seinem Bein. Hohes Fieber bricht aus – Beginn des qualvollen Todeskampfes, den der große „Sonnenkönig“ austragen muss. Von seinem Bett aus müht er sich von nun an ab, sein Land zu regieren. Eine ganze Horde von Doktoren und seine engsten Berater tänzeln in seinen Vorzimmern herum und werden, einer nach dem anderen, an sein Bett gelassen, um der Agonie des Königs und dem wachsenden Macht-Vakuum gewahr zu werden.
Auf ausführlichen medizinischen Berichten und den Memoiren des Herzogs von Saint-Simon basierend, stellt DER TOD VON LUDWIG XIV. ein schräges neoklassizistisches Kammerspiel dar: ein Stück reine Magie von Albert Serra, einem der gegenwärtig innovativsten Filmemacher.
Pressespiegel
Es ist ergreifend, verblüffend und überwältigend, wie Jean-Pierre Léaud einen Sterbenden spielt, der noch in seinem Leiden über allem steht. FM4
„Albert Serra inszeniert das große Königssterben als intensives, schattenwerfendes Einraum-Drama im Kerzenschein. Seine Bilder tauchen wie majestätische Gemälde aus dem 18. Jahrhundert auf und sind fantastisch anzusehen.“
Kurier
„Ein eleganter und gleichzeitig tief berührender Film.
FM4
„Ein meisterliches Spiel aus Blicken und Gesten in einem erlesenen Dekor, das seine Wirkung nur auf der großen Leinwand entfaltet.“
ORF Kultur
„Der Film stärkt und erfreut durch seine Schönheit.“
 
Bayern2

„Fesselnd.
Eine hypnotisierende Elegie.“  New York Times
„Versailles ist heute Disneyland.“ Interview in die Süddeutsche Zeitung
„Nouvelle-Vague-Ikone Jean-Pierre Léaud spielt den Sonnenkönig: Großartiger als in Albert Serras Kinodrama könnten zwei majestätische Figuren kaum aufeinandertreffen – und sterben.
“  Der Spiegel
„Jean-Pierre Léaud in der Titelrolle, der im Grunde nicht mehr zu tun hat, als, angetan mit variierenden, doch immer pompösen Perücken, auf dem Bett zu liegen, brennt währenddessen ein Loch in die Leinwand.epd Film
Ein erschütternd schöner FilmDer Standard
 „Es ist Jean-Pierre Léaud grandioseste Darbietung seit François Truffauts epochalem Sie küssten und sie schlugen ihn aus dem Jahr 1959, an dessen Ende er als Waisenkind Antoine Doinel so eindrücklich in die Kamera blickt.“  SPEX
„Großartiger Film“
Die Zeit
„Die großartige Inszenierung eines durchinszeniert gewesenen Lebens – Léaud spielt ihn mit atemberaubender Intensität, so als hätte sich alle Energie, die sein hingestreckten Körper nicht aufsaugen durfte, auf seine Mimik verlagert. „
Beim nächsten Mal”, sagt Fagon am Ende, und es gruselt einen bei diesem Satz, „machen wir es besser.“ Was den Film betrifft: unmöglich. » Mottingers-Meinung
« Die Präzens, die Jean-Pierre Léaud in der Hauptrolle aufbaut – selbst wenn nur sein unbewegtes Gesicht zu sehen ist, in dem seine Augen wie Kohlen glänzen.”
FALTER
„Elegante Gesten für die Damen – In
Der Tod von Ludwig XIV. zelebriert die Kino-Ikone Jean-Pierre Léaud die schöne Kunst des Sterbens. Tiroler Tageszeitung
„In der Hauptrolle des betörenden Films beeindruckt Nouvelle-Vague-Veteran Jean-Pierre Léaud
Der Standard
60 Jahre nachdem Jean-Pierre Léaud mit Sie küssten und sie schlugen ihn seinen Durchbruch hatte, inszeniert Albert Serra ihn als sterbenden Sonnenkönig in einer pompösen, majestätischen Studie über Tod und Vergänglichkeit. Sicherlich der schönste Film in Cannes 2016. (Sight & Sound)
Visions of Jean-Pierre – Olivier Assayas porträtiert Jean-Pierre Léaud FilmComment
The Long Goodbye – An interview with Jean-Pierre Léaud FilmComment
„Albert Serras fünfter und klassizistisch wunderschöner Spielfim“
Cinemascope
The subversive logic of Albert Serra Interview
arte Schwerpunkt zu Albert Serras Der Tod von Ludwig XIV.

 

Auszeichnungen
Internationale Filmfestspiele Cannes – Goldene Ehren-Palme für Jean Pierre Léaud
Jean-Vigo-Preis – Bester Spielfilm
Jerusalem Film Festival – Bester Spielfilm
Ostrava Kamera Oko (CZ) – Großer Preis für die beste Kamera Jonathan Ricquebourg
Premi Feroz Especial 2017 (Asociación de Informadores Cinematográficos de España)
Gaudí Preis 2017 – bestes Kostum Nina Avramovic
Gaudí Preis 2017 – beste Frisur und Make-Up Antoine Mansini und Marion Vissac
Prix Lumière 2017 – bester Schauspieler Jean-Pierre Léaud
Prix Lumière 2017 – beste Kamera Jonathan Ricquebourg

 

Der Tod von Ludwig XIV. (La mort de Louis XIV)
Frankreich/Portugal/Spanien 2016, 115. Min, 2.35:1, Dolby Digital 5.1, französisch Originalfassung mit deutschen Untertiteln, DCP und BluRayDisc, Farbe
Kinostart: 30.06.2017

Regie: Albert Serra | Drehbuch: Albert Serra und Thierry Lounas | Kamera: Jonathan Ricquebourg, Julien Hogert und Artur Tort | Ton: Jordi Ribas und Anne Dupouy | Schnitt: Ariadna Ribas, Artur Tort und Albert Serra | Musik: Marc Verdaguer | Visuelle Effekte: André Rosado und Xavier Pérez | Produktionsdesign: Sebastian Vogler | Kostüme: Nina Avramovic | Hairstylist: Antoine Mancini | Regisassistenz: Maïa Difallah | Produzenten: Thierry Lounas, Albert Serra, Joaquim Sapinho und Claire Bonnefoy | Ausführende Produzenten: Claire Bonnefoy und Montse Triola | produziert von Capricci Production in Zusammenarbeit mit Rosa Filmes, Andergraun Films und Bobi Lux | mit: Jean-Pierre Léaud, Patrick d’Assumçao, Marc Susini, Irène Silvagni, Bernard Belin und Jacques Henric

Trailer:
DCP als ftp Download Link (1,2Go)
Youtube
Vimeo

EPK (Video Ausschnitte OmdU)

Der Tod von Ludwig XIV.

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