SCHÖNBERG PFEIFEN (Thom Marschal/Marino Formenti, AT-2026) ab 12.06 im Kino

Schönberg pfeifen

Arnold Schönberg schrieb 1947 von seinem Wunsch, das eines Tages die Menschen auf der Straße seine Melodien nachpfeifen.
Marino Formenti und Thomas Marschall nehmen ihn beim Wort, platzieren sich mit Klavier, Kamera und reichlich Schnaps an Wiener Plätzen und erkunden was geschieht, wenn Schönbergs fordernde Musik auf neugierige, unvorbereitete, manchmal überraschend treffsichere Menschen stößt.

Spieltermine

Premiere & Sonderveranstaltungen

Do. 11.06 KLAGENFURT Volkskino
Fr. 12.06 WIEN Metro Kinokulturhaus 20 Uhr
Sa. 13.06 INNSBRUCK Leokino 20 Uhr

 

Kinostart: 12.06.2026

Biografie

Thomas Marschall

Studierte Bildgestaltung und Drehbuch an der Filmakademie Wien, sowie Sozialanthropologie und Philosophie an der Universität Wien. Seit 2008 ist Thomas Marschall als Filmemacher in den Funktionen Regie, Drehbuch und Kamera tätig.

Filmografie Autor & Regie (Auswahl) :
2026 - One will Come, experimenteller Spielfilm (In Fertigstellung)
2026 - Schönberg pfeifen, Dokumentarfilm
2020 - Ordinary Creatures, Debut Spielfilm,
2009 - Faces of the Frontier, Dokumentarfilm
2008 - Fronteira Brasil, Dokumentation für 3sat
2007 - Necronautical Tutorials, Experimentalkurzfilm

Filmografie Kamera (Auswahl):
2026 - Schönberg pfeifen, Dokumentarfilm
2018 - Die eiserne Kassette, Regie: Nils Olger Jürgenssen 
2017 - Back to Fatherland, Regie: Katharina Rohrer
2009 - Fatal Promises, Regie: Katharina Rohrer 
2007 - Out of Bounds, Regie: Stephan Richter
2006 - Der Kärntner spricht Deutsch, Regie: Andrina Mračnikar

 

Marino Formenti

marinoformenti.net
Pianist, Performer und Komponist, gilt als „Glenn Gould des 21. Jahrhunderts“ (Los Angeles Times). Seine Arbeit revolutioniert das Konzertformat durch radikale, visionäre Projekte, die Klassik, zeitgenössisches und nicht-westliche Musik verbinden. Formenti schafft immersive Performances wie Nowhere (mehrwöchige Live-Installationen) oder One to one (intime musikalische Begegnungen). Er kollaboriert mit KünstlerInen wie Barbara Hannigan, Olga Neuwirth, Gidon Kremer, Georg Baselitz, Michael Haneke und Hip-Hop-Musikern (MEGALOH, ESRAP). Seine Projekte wurden u.a. im Lincoln Center, Wigmore Hall und bei der Biennale Venedig gezeigt. Formenti lehrt an renommierten Musikhochschulen und erhielt 2009 den Belmont-Preis.

1995–2014 - Liszt Inspections (Klavierrezital) – Aufgeführt u.a. im Lincoln Center New York, Lucerne Festival, Wigmore Hall London und Konzerthaus Wien. Von der New York Times und The New Yorker als eine der besten Aufführungen/Darstellungen des Jahres ausgezeichnet.
2014 - Schubert und Ich (Musikfilm) – Zusammenarbeit mit fünf Nicht-Musikern, die Franz Schuberts Lieder interpretieren. Nominiert für den österreichischen Filmpreis.
2015 - Nowhere (Immersive Langzeitperformance) – Mehrwöchige, ununterbrochene Performance in einem Raum, in dem Formenti lebt, schläft und spielt. Gezeigt u.a. beim Berlin Festival, TIME SPANS New York und der Gulbenkian Foundation Lissabon.
2018 - Ma mort (Performance) – Stundenlange Aufführung von J.J. Frobergers Meditation sur ma Mort Future mit verbundenen Augen, allmählich verschwinden. Präsentation während der Vienna Art Week in der Galerie Krinzinger.
2018 - One to one (Intime Musikbegegnung) – Zweistündige oder längere, exklusive musikalische Begegnung mit einem Besucher. Gezeigt u.a. bei Art Basel, Berlin Art Week und im Musikverein Wien.
2018 - I’m Not Your Italiano (Kollaborative Performance) – Hommage an James Baldwin: Formenti lebt und musiziert mit Migranten und Asylsuchenden in Turin.
2022 - Triesterstrasse 66 (Gemeinschaftsperformance) – Einmonatiges Zusammenleben und Musizieren mit Menschen verschiedener Kulturen in Graz. Am Ende wird eine „Allgemeine Erklärung der musikalischen Rechte“ verfasst.
2022 - To Outtudor Tudor (Performance) – Hommage an David Tudor im Museum der Moderne Salzburg.
2022 - 71 Fragments (Performance) – Michael Haneke gewidmet, aufgeführt im Musikverein Wien und Filmmuseum.
2023 - Zusammenarbeit mit Georg Baselitz – Langzeitperformance in der Albertina/Wien Modern.
2024-2026 - Schönberg pfeifen

Material

Filmplakat