AFTER BLUE (Verschmutztes Paradies)

In einer fernen Zukunft, auf einem wilden Planeten, befreit der einsame Teenager Roxy eine im Sand vergrabene Verbrecherin. Erst wieder frei beginnt die Frau, Angst und Tod zu verbreiten. Roxy und ihre Mutter Zora werden dafür schuldig gemacht, aus ihrer Gemeinschaft verbannt und dazu verurteilt, die Mörderin aufzuspüren. So beginnen sie, die phantastischen und gespenstischen Gefilde ihres verschmutzigen Paradies durchzustreifen.

Ich wollte eine Ode an das Kino und die Schauspielerinnen drehen, ein einzigartiges und universelles Abenteuer, das die Elemente des Westerns, die Grausamkeit der alten Märchen und die Lyrik der Science-Fiction aufgreift.

– Bertrand Mandico

Spieltermine

Kinostart Österreich: 2022

Preview SLASH Filmfest  +  Diametrale

Pressespiegel

„Ein hypersinnliches Science-Fiction-Märchen mit Western-Elementen und verdammt viel Glitzer.“ RAY Filmmgazin

„Ein ultimatives Seh-Erlebnis“ PressPlay

„Umwerfender kosmischer Western“ Télérama

„Nehmen Sie Mandico nicht als Anomalie, er ist unsere einzige Hoffnung.“ Les Inrockuptibles

„Barock, hybrid, reichhaltig, hypnotisch und vor allem entzückend!“ L’Avant-scène cinéma

„Faszinierend, fröhlich und feministisch.“ L’Humanité

„Dripping with dirty eroticism, much like the goo that oozes out of many unknown holes, After Blue is as tactile as film can get.“ IndieWire

„So queer wie die Rocky Horror Picture Show, so psychedelisch wie Alejandro Jodorowskys El Topo und so traumhaft-hypnotisch wie David Lynchs Eraserhead.“ RAY Filmmgazin

„Eine Fantasia, die irgendwo zwischen Italo Calvinos Cosmicomics und dem düster-surrealen Universum von William Burroughs angesiedelt ist.“ The Film Stage

★★★★ „Ein exzessiver und faszinierender post-apokalyptischer, weiblicher und intergalaktischer Western.“ Otros Cines

„Mandico hat einen « Acid-Western » gedreht. Er ist Vertreter eines inkohärenten Kinos, das er gemeinsam mit Katrin Ólafsdóttir mit einem Manifest ausgerufen hat und das bewusst – aber nicht unironisch – stilistische Ordnungen durchbricht.“ Der Standard

„Es ist ein cooler, schwebender, sinnlicher Coup d’État, aber dennoch ein Coup d’État.“ Télérama

„Newcomerin Paula-Luna Breitenfelder ist eine echte Entdeckung“ PressPlay

„Der zeitgenössische Robert-Houdin, der dasselbe handwerkliche Genie einsetzt, ist zweifelsohne Bertrand Mandico. Ein kosmischer Western, in dem die Rollen, die traditionell den Cowboys zugewiesen werden, von Frauen übernommen werden. AFTER BLUE ist ein bisschen wie die Gwendoline von Just Jaeckin, die sich in Frank Oz’ Dark Crystal verirrt hat.“ Les Cahiers du Cinéma

„Eine erheiternde Vision eines schiefgelaufenen Edens.“ The Film Stage

★★★★ „A revisionist Western masquerading as vintage sci-fi, like hallucinogenic Heinlein meets femme-centric Ballard.“ Ion Cinema

„Der Film ist in jeder Hinsicht monumental, ein Marathon, wenn man so will, nur dass hier die Langstrecke mit dem selbstmörderischen Energiemanagement gelaufen wird, mit dem der 100-Meter-Sprint in Angriff genommen wird. […]
Alles scheint neu zu sein, alles erinnert uns an die Aufregung, als wir zum ersten Mal eine Erfahrung machten, auf die uns niemand vorbereitet hatte. […]
Dieser Film könnte der Zaubertrank eines kosmischen Alchemisten sein, das Ergebnis eines genialen und leidenschaftlichen Rührens der Prozesse, mit denen unsere Sinne arbeiten. Die Einnahme eines solchen Gebräus ruft eine synästhetische Wirkung hervor, die reine Poesie ist.“ Otros Cines

„Visuell beeindruckend – die von Regisseur Bertrand Mandico geschaffene Welt ist wunderschön ausgearbeitet und herrlich umgesetzt.“ Backseat Mafia

After Blue is narratively a western about a mother and daughter hunting a criminal, but experientially it’s nearly indescribable (though I’ve done my best) as there’s just so much happening at every moment; in terms of visual and sonic art, attempts to elicit horror or arousal, and conceptual discussions on a wide variety of topics. While the initial premise of After Blue may be something we’ve seen many times before (and will undoubtedly see many times again), the trip that the film takes its audience on is wholly unique.“ Cultured Vultures

„Eine schwindelerregende, siderische Reise.“ Télérama

Biografie

Bertrand Mandico wurde 1971 geboren und studierte an der CFT Gobelins in Paris, wo er 1993 sein Diplom in Animationsfilm erhielt. Er hat dennoch nur einen einzigen Animationsfilm realisiert, Le Cavalier Bleu, der ein heidnisches Ritual in einer surrealistischen Montage in Szene setzt. Seine visuellen Experimente führte Bertrand in den Miniatur-Kurzfilmen für Arte fort.

Durch das Erschaffen von Zwischenwelten arbeitet er sich an Filmmaterial und Erzählstoff ab und interpretiert die Genres neu. Er führte bereits bei zahlreichen Kurzfilmen und Mittellangfilmen Regie und schrieb auch deren Drehbücher. Seine Filme wurden von vielen Filmfestivals eingeladen und einige von ihnen prämiert, darunter Boro in the Box, der in Cannes präsentiert wurde. Er ist frei vom Leben des Regisseurs Walerian Borowczyk inspiriert und knüpft an eine Retrospektive an, die Bertrand in Warschau geleitet hatte. Bertrand Mandicos Recherchen sind polymorph (Texte, Fotos, Zeichnungen, Montagen) und einige seiner Filme wie Living Still Life sind auch in Theaterwerkstätten ausgestellt. Er arbeitet außerdem zusammen mit Elina Löwensohn an einem Projekt über 21 Filme in 21 Jahren, einer Betrachtung über die körperlichen Zustände von Schauspielerin und Fiktion.

Filmgarten hat Mandicos erster Spielfilm The Wild Boys (Les garçons sauvages) in die Kinos gebracht.

 

Ausgewählte Filmographie:
2021: After Blue (Paradis sale) (130′)
2018: Ultra Pulpe (37’)
2017: Les garçons sauvages (110‘)
2016: Depressive Cop (12’)
2016: Souvenirs d’un montreur de seins (10’)
2015: Y’a-t-il une vierge encore vinvante ? (9’)
2014: Notre Dame des Hormones (30’)
2013: Prehistoric Cabaret (10‘)
2012: S…Sa…Salam…Sallammbô (11‘)
2012: Living still life (17’)
2011: Boro in the box (42‘)
2011: Lif Og Daudi Henry Darger (12‘)
2010: Sa Majesté petites barbes (10‘)
2009: Mie, l’enfant descend du songe (11’)
2008: Il dit qu’il est mort (18’)
2007: Essai 135 (5’)
2006: Tout ce que vous avez vu est vrai (5’)
1998: Le cavalier bleu (11’)

Festivals & Preise

 FIPRESCI Preis (Preis der Kritik) – Locarno Film Festival
Best Film Award – Fantastic Fest
Spezial Jury Preis + FIPRESCI Preis (KritikerInnen Preis)Sitges
Toronto Film Festival , SLASH Filmfest + [VHS-Umschlag von Slash ], Diametrale

Material

Filmplakat

Teaser OmeU Youtube & Vimeo
Fotos (Print)

VHS-Umschlag von Slash

Inspirationsquelle

Bertrand Mandicos Inspirationsquelle für AFTER BLUE (VERSCHMUTZTES PARADIES) in 22 Referenzen.

 

LANDSCHAFT & AUSSTATTUNG
Der phantastische Planet (René Laloux, 1973)
Mishima (Paul Schrader, 1985)
Kwaidan (Masaki Kobayashi, 1964)
Nausicaä aus dem Tal der Winde (Hayao Miyazaki, 2006),

WESTERN
Leichen pflastern seinen Weg (Sergio Corbucci, 1968)
McCabe & Mrs. Miller (Robert Altman, 1971)
El Topo (Alejandro Jodorowsky, 1970)
Der Schwarze Falke (John Ford, 1956)

ÄSTHETIK
Dune (David Lynch, 1985)
Dune [Storyboard] (Alejandro Jodorowsky)
Lucifer Rising (Kenneth Anger, 1974)
Black Sabbath (Mario Bava, 1965)

FUTURISMUS
Zardoz (John Boorman, 1974)
Naked Lunch (David Cronenberg, 1992)
… Jahr 2022 … die überleben wollen [Soylent Green] (Richard Fleischer, 1974)

EROTISMUS
Bram Stockers Dracula (Francis Ford Coppola, 1992)
Fellinis Satyricon (Federico Fellini, 1969)
Belladonna of Sadness (Eiichi Yamamoto, 1973)

PROTAGONISTEN
Es war einmal [La belle et la bête] (Jean Cocteau, 1946)
Sasori – Scorpion (Shun'ya Itô, 1972)
Vampire Hunter D: Bloodlust [Serie] (Hideyuki Kikuchi)
Der Mann, der vom Himmel fiel (Nicolas Roeg, 1976)