Pacifiction

DE ROLLER (Benoît Magimel), Hochkommissar der französischen Republik auf der Insel Tahiti in Französisch-Polynesien, ist ein berechnender Mann mit perfekten Manieren. Zwischen offiziellen Empfängen und zwielichtigen Lokalen fühlt er ständig den Puls der einheimischen Bevölkerung, aus der jederzeit Wut aufsteigen kann. Dies gilt umso mehr, als sich ein Gerücht hartnäckig hält: Angeblich wurde ein U-Boot gesichtet, dessen geisterhafte Präsenz eine Wiederaufnahme der französischen Atomtests ankündigt.

Spieltermine

Kinostart: 2022-2023

Pressespiegel

★★★★☆ „Apokalyptischer tahitischer Krimi.“ The Guardian

„Das Kino von Albert Serra ist so genial.“  Libération

„Eine seltsam fesselnde Geschichte.“ Screen

„Benoît Magimel im Gnade-Zustand, ein großartiger Paranoia-Thriller.“ Le Monde

„Eine packende, immersive Kapitulation.“ Variety

„Ein Wunder. Ein blendendes Bild. Ein monumentales Fresko.“ Les Inrocks

„Serra ist ein unglaublicher Filmemacher und dies ist sein bisher ausdrucksstärkstes Projekt. Es ist ein einzigartiges Stück Kino, das unschlagbarste des Jahres.“ The Film Stage

„Ein wirklich originelles Filmerlebnis.“Screen

„Der freieste, verrückteste und abenteuerlichste Film des Cannes-Wettbewerbs.“ Trois Couleurs

„Ein faszinierender Film.“ Deadline

„Benoît Magimel scheint sich vor unseren Augen in Gérard Depardieu zu verwandeln.“ The Guardian

Pacifiction ist bei weitem Serras bisher ernsthaftester und düstersterster Film, ein Epos über kastrierte Macht und menschliche Entbehrlichkeit - eine Totenglocke für die Menschheit, die wie ein tropischer Tagtraum dargestellt wird.“ Little White Lies

„Serras bisher reichhaltigster und verblüffender Film.“Screen

„Eine Reihe von Reflexionen über politische und natürliche Spannungen in einem postkolonialen Südsee-'Paradies' durch eine faszinierend ambivalente Hauptfigur.“Screen

„Der Film geht an die Grenzen des Oneirischen und bewegt sich in einigen Szenen auf dem Terrain des paranoiden Thrillers.“Screen

Biografie

Der 1975 im spanischen Banyoles geborene Albert Serra ist ein katalanischer Regisseur und Kunstler. Er verfugt uber einen Abschluss in spanischer Philologie und Literaturtheorie und hat Theaterstucke geschrieben und verschiedene Filmarbeiten produziert.

Internationale Anerkennung wurde ihm mit seiner Produktion, Honor de cavalleria (Ehre der Ritter), zuteil, einer freien Adaptation von Don Quijote, die von Laiendarstellern aus seinem Dorf gespielt wurde. Der Film wurde 2006 bei der Quinzaine des réalisateurs in Cannes vorgestellt.

Fur seinen zweiten Film, El cant dels ocells (Vogelgesang), ließ sich Serra von einem traditionellen katalanischen Weihnachtslied inspirieren, El cant dels ocells, und er arbeitete mit der gleichen Gruppe zusammen, um die Geschichte der heiligen drei Könige zu erzahlen, die auf ihrer Suche nach dem Jesuskind dem Stern von Bethlehem folgen.

2011 realisierte er auf Einladung des Centre de Cultura Contemporania de Barcelona (CCCB) eine filmische Korrespondenz mit dem argentinischen Regisseur Lisandro Alonso. 2013 bekam er vom Centre Pompidou in Paris eine Carte Blanche fur eine Performance. Hierbei entstand die Idee etwas über die letzten Tage des Sonnenkönigs zu machen, in Kolaboration mit dem Schauspieler Jean-Pierre Léaud. Die Performance wurde dann aber nie produziert. Im gleichen Jahr erhielt er den Goldenen Leoparden in Locarno fur seinen neuen Film Història de la meva mort (Geschichte meines Todes), inspiriert von den Legenden um Dracula und Casanovas Memoiren. Mit La mort de Louis XIV (Der Tod von Ludwig XIV.), mit Jean- Pierre Léaud in der Hauptrolle des Sonnenkönigs, griff Serra die Idee der Performance wieder auf. Der Film wurde bei der offiziellen Auswahl der internationalen Filmfestspiele von Cannes 2016 prasentiert und gewann den Jean Vigo Preis. Liberté erhielt 2019 den Spezialpreis der Jury bei Un Certain Regard. Im Jahr 2022 läuft sein neuer Film Pacifiction im Offiziellen Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes.

Festivals & Preise

Wettbewerb - Cannes Film Festival

Material

Filmplakat