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Am Stadtrand von Buenos Aires nimmt eine Frau aus ärmlichen Verhältnissen einen Job als Hausmädchen einer reichen Familie an. Die neue Umgebung der teuren Häuser mit englischen Rasen ist deutlich eingerahmt von hohen Mauern, welche sich dort als Grenzlinien zwischen Reich und Arm durchziehen. Auf einem ihrer Spaziergänge jedoch entdeckt die Frau ein Nudistencamp – und damit das Versprechen auf nie gekannte Freiheit.

Kinostart: 01.09.2017 u.a. in Wien im Metro Kinokulturhaus (OmdU), Actors (DF), Leokino Innsbruck, KIZ Royal Kino Graz, Moviemento Kino Linz, FilmForum Bregenz, Volkskino Klagenfurt (DF), Programmkino Wels, Kunstkino Geidorf (DF), Filmclub Zwettl
Ab 15.9 im Admiral Kino Wien (OmdU)
Ab 29.9 Das Kino Salzburg, Volkskino Klagenfurt (OmdU), ab Oktober in CinemaParadiso

PREVIEWS, PREMIEREN & Sondervervorführungen
31. August OÖ-Premiere im Programmkino Wels mit Lukas V. Rinner
1. September Tirol-Premiere im Leokino Innsbruck mit Lukas V. Rinner
2. September Linz-Premiere im Moviemento mit Lukas V. Rinner
5. September Metro Kinokulturhaus Wien mit Lukas V. Rinner
10. Oktober Amstetten mit Lukas V. Rinner und Sebastian Brameshuber
11. Oktober Stadtkino Hallein mit Lukas V. Rinner und Lixi Frank

Großer Diagonale Preis: bester Spielfilm + bestes Sounddesign
Visionär Film Festival Berlin: Publikumspreis
Toronto Film Festival: Spezial Preis der Jury
Mar del Plata Int’ Filmfestival: Beste Regie, beste Darstellerin
Turin Filmfestival: Preis der Jury
6. Cine Latino Festival – Wien/Salzburg, Sommerkino Korneuburg  Sunsetkino Salzburg, Frame[o]ut Eröffnungsfilm, KinoWieNochNie

MATERIAL
Fotos
(90MB)
Presseheft (5 MB)
Plakat A4 jpg (4 MB) A1 jpg (75 MB)
Webbanner: Facebook_Header
Kino-Trailer OmdU (jeweils 1,26Go) DCP | DCP-« Ab 1. September im Kino »
Web-Trailer
OmdU Youtube | Vimeo
Ausschnitt #1 Youtube  Vimeo
Facebook Filmseite
Pressearbeit: Sonja Celeghin T. 0680 5533593

Die Liebhaberin

INFOS
AT/KR/AR-2016, 100 min, Spanisch OmdU sowie deutsche Synchronfassung, DCP-2K und BluRayDisc, farbig, Bildformat: 1:2.35, Tonformat 5.1
Regie: Lukas Valenta Rinner | Buch: Lukas Valenta Rinner, Ana Godoy, Martín Shanly und Ariel Gurevich | mit Iride Mockert, Martín Shanly, Andrea Strenitz, Mariano Sayavedra | Kamera: Roman Kasseroller | Schnitt: Ana Godoy | Musik: Jimin Kim und Jongho You | Sounddesign: Nahuel Palenque | Ausstattung: Lucia Carnicero | VFX: Hernán Gonzales und Fernando Jersonsky | Jeonju Cinema Project Manager: Yumi Choi | ProduzentInnen: Ana Godoy, Lukas Valenta Rinner | Produktion: Nabis Filmgroup

Synopsis: Am Stadtrand von Buenos Aires nimmt eine Frau aus ärmlichen Verhältnissen einen Job als Hausmädchen einer reichen Familie an. Die neue Umgebung der teuren Häuser mit englischen Rasen ist deutlich eingerahmt von hohen Mauern, welche sich dort als Grenzlinien zwischen Reich und Arm durchziehen. Auf einem ihrer Spaziergänge jedoch entdeckt die Frau ein Nudistencamp – und damit das Versprechen auf nie gekannte Freiheit.

Regie Statement
Im aktuellen argentinischen Kino wird die Gegend der Außenbezirke von Buenos Aires kaum porträtiert. Die meisten Gebäude und Straßen sind im Verfall begriffen, und bewegt man sich durch diese Bezirke, so haftet allem eine seltsam traumähnliche, fast versunkene Qualität an. Das wollte ich mir näher ansehen und bin mit einem Fotografen dorthin gefahren. Gleich nach ein paar Stunden haben wir uns auf einer Straße wiedergefunden, die der Ausgangspunkt für diesen Film war. Der Eingang zu einem entlegenen Nudisten-Swinger-Club mit einem römischen Pool, romantischen Wegen, kleinen Schlössern und Orgiensälen. An einem Sommerwochenende finden sich in diesem dschungelähnlichen Park regelmäßig mehr als fünfhundert Pärchen und Singles ein. (…) Ich finde es wichtig, Filme zu machen, die eine Diskussion darüber anstoßen, wie Körper und menschliche Beziehungen in der zeitgenössischen Gesellschaft wahrgenommen, behandelt und verhandelt werden.
(Lukas Valenta Rinner)

Seinen zweiten Spielfilm nach Parabellum hat der österreichische Regisseur Lukas Valenta Rinner im Rahmen des Jeonju Digital Cinema Project realisiert. Bedingung für den finanziellen Zuschuss ist dabei die Einhaltung des zeitlichen Rahmens: Innerhalb von acht Monaten finalisierte Rinner Die Liebhaberin, eine humorige, ironisch-lakonische Reflexion darüber, wie sich menschliche Beziehungen in einem kapitalistischen System definieren, wie sie aber auch von der (menschlichen) Natur an sich a priori korrumpiert sind.
Als die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Belén einen Job als Hausmädchen bei einer reichen Familie annimmt, bekommt sie auch erstmals in ihrem Leben einen der entlegenen Außenbezirke von Buenos Aires zu sehen. Hohe Mauern schützen das Anwesen, hinter dem dschungelähnliches Gebiet liegt. Auf einem ihrer Spaziergänge entdeckt Belén ein Nudistencamp. Ihre heimlichen Besuche als Voyeurin häufen sich, doch schließlich wird sie von der Nudisten-„Familie“ als vollwertiges Mitglied aufgenommen und erlebt nie gekannte Zügellosigkeit und Harmonie, wenn auch ebenfalls in einem zweckorientierten System. In der Figur Belén lässt Rinner auf diese Weise zwei Ideologien aufeinanderprallen, die sich schließlich ihren gnadenlosen Weg der Vergeltung bahnen müssen.
(Alexandra Zawia – Diagonale Katalogtext)

 

Pressespiegel
« Aiii, ist der Film geil! » GoodLifeCrew
« Exquisitely staged deadpan comedy in the vein of Jacques Tatí’s Mon oncle » FilmSociety Lincoln Center
« Rinner entwickelt seine lakonische Romanze in eine vollkommen ungeahnte Richtung, schrammt am Surrealen vorbei ins Groteske, ohne je ins Lächerliche abzurutschen. » ORF
« Von der Isolierten zur Liebhaberin » Uncut

Interviews
« We wanted to establish contradiction. We didn’t want to do it completely black-and-white. » Screen
Diagonale 2017
« Wo baut man im Nudistencamp zwischen Swimmingpools und Orgienräumen ein Film-Catering auf? » TheGap/CinemaNext

Österr. Kinostart gefördert von:
bundeskanzleramt_oesterreich_RGB_240x50 Wappen Stadt 06 (Page 1)LogoLandSbg

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