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Belén, eine junge Frau aus einfachen Verhältnissen, nimmt einen Job als Haushälterin in einer reichen Familie an, die am Stadtrand Buenos Aires’ in einer sogenannten ‘Gated Community’ lebt. Die sterile Umgebung der Wohnanlage ist gerahmt von hohen elektrischen Zäunen, was auch als Trennlinie zwischen Reich und Arm fungieren zu scheint. Auf einem ihrer Spaziergänge entdeckt die in sich gekehrte Belén ein benachbartes Nudistencamp – und damit die Aussicht auf nie gekannte Freiheit.
Kinostart Österreich: 01.09.2017 u.a. in
6. Cine Latino Festival – Wien/Salzburg, Sommerkino Korneuburg  Sunsetkino Salzburg, Frame[o]ut Eröffnungsfilm, KinoWieNochNie, Leslie Open Sommerkino Graz, Filmclub Zwettl, FilmForum Bregenz, Programmkino Wels, Metro Kinokulturhaus Wien, LeoKino & Cinematograph Innsbruck, Moviemento Linz, Stadtkino Gmunden mit ki08/16, TAS-Kino Feldkirch, KIZ Royal Kino Graz, Volkskino Klagenfurt, TopKino, Diesel Kino Gleisdorf, Amstetten Südfilmfest, Stadtkino Hallein,  Spielboden Dornbirn, Das Kino Salzburg, Admiral Kino Wien,  Schickaneder Wien,  FilmFest Zell-am-See,

DERZEIT  in
Diesel kino-ANDERS, 17.10 20Uhr: Braunau/Inn, Bruck/Glstr., Fohnsdorf, Kapfenberg, Lieboch, Oberwart
Diesel kino-ANDERS, 19.10 20Uhr: Leibnitz, St. Johann im Pongau

DEMNÄCHST
Im November noch: Lichtspiele Lenzing, St. Pölten und Baden: CinemaParadiso
16. und 18. November: Kino im Kesselhaus Krems

Großer Diagonale Preis: bester Spielfilm + bestes Sounddesign
Visionär Film Festival Berlin: Publikumspreis
Toronto Film Festival: Spezial Preis der Jury
Mar del Plata Int’ Filmfestival: Beste Regie, beste Darstellerin
Turin Filmfestival: Preis der Jury

MATERIAL
Fotos
(90MB) Presseheft (5 MB) Plakat A4 jpg (4 MB) A1 jpg (75 MB)
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Kino-Trailer (jeweils 1,26Go) OmdU DCP | deutsche Synchronfassung DCP
Web-Trailer
OmdU Youtube | Vimeo  – deutsche Synchronfassung Youtube | Vimeo
Pressearbeit: Sonja Celeghin T. 0680 5533593

Die Liebhaberin

INFOS
AT/KR/AR-2016, 100 min, Spanisch OmdU sowie deutsche Synchronfassung, DCP-2K und BluRayDisc, farbig, Bildformat: 1:2.35, Tonformat 5.1
Regie: Lukas Valenta Rinner | Buch: Lukas Valenta Rinner, Ana Godoy, Martín Shanly und Ariel Gurevich | mit Iride Mockert, Martín Shanly, Andrea Strenitz, Mariano Sayavedra | Kamera: Roman Kasseroller | Schnitt: Ana Godoy | Musik: Jimin Kim und Jongho You | Sounddesign: Nahuel Palenque | Ausstattung: Lucia Carnicero | VFX: Hernán Gonzales und Fernando Jersonsky | Jeonju Cinema Project Manager: Yumi Choi | ProduzentInnen: Ana Godoy, Lukas Valenta Rinner | Produktion: Nabis Filmgroup

Synopsis: Am Stadtrand von Buenos Aires nimmt eine Frau aus ärmlichen Verhältnissen einen Job als Hausmädchen einer reichen Familie an. Die neue Umgebung der teuren Häuser mit englischen Rasen ist deutlich eingerahmt von hohen Mauern, welche sich dort als Grenzlinien zwischen Reich und Arm durchziehen. Auf einem ihrer Spaziergänge jedoch entdeckt die Frau ein Nudistencamp – und damit das Versprechen auf nie gekannte Freiheit.

Regie Statement
Im aktuellen argentinischen Kino wird die Gegend der Außenbezirke von Buenos Aires kaum porträtiert. Die meisten Gebäude und Straßen sind im Verfall begriffen, und bewegt man sich durch diese Bezirke, so haftet allem eine seltsam traumähnliche, fast versunkene Qualität an. Das wollte ich mir näher ansehen und bin mit einem Fotografen dorthin gefahren. Gleich nach ein paar Stunden haben wir uns auf einer Straße wiedergefunden, die der Ausgangspunkt für diesen Film war. Der Eingang zu einem entlegenen Nudisten-Swinger-Club mit einem römischen Pool, romantischen Wegen, kleinen Schlössern und Orgiensälen. An einem Sommerwochenende finden sich in diesem dschungelähnlichen Park regelmäßig mehr als fünfhundert Pärchen und Singles ein. (…) Ich finde es wichtig, Filme zu machen, die eine Diskussion darüber anstoßen, wie Körper und menschliche Beziehungen in der zeitgenössischen Gesellschaft wahrgenommen, behandelt und verhandelt werden.
(Lukas Valenta Rinner)

Seinen zweiten Spielfilm nach Parabellum hat der österreichische Regisseur Lukas Valenta Rinner im Rahmen des Jeonju Digital Cinema Project realisiert. Bedingung für den finanziellen Zuschuss ist dabei die Einhaltung des zeitlichen Rahmens: Innerhalb von acht Monaten finalisierte Rinner Die Liebhaberin, eine humorige, ironisch-lakonische Reflexion darüber, wie sich menschliche Beziehungen in einem kapitalistischen System definieren, wie sie aber auch von der (menschlichen) Natur an sich a priori korrumpiert sind.
Als die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Belén einen Job als Hausmädchen bei einer reichen Familie annimmt, bekommt sie auch erstmals in ihrem Leben einen der entlegenen Außenbezirke von Buenos Aires zu sehen. Hohe Mauern schützen das Anwesen, hinter dem dschungelähnliches Gebiet liegt. Auf einem ihrer Spaziergänge entdeckt Belén ein Nudistencamp. Ihre heimlichen Besuche als Voyeurin häufen sich, doch schließlich wird sie von der Nudisten-„Familie“ als vollwertiges Mitglied aufgenommen und erlebt nie gekannte Zügellosigkeit und Harmonie, wenn auch ebenfalls in einem zweckorientierten System. In der Figur Belén lässt Rinner auf diese Weise zwei Ideologien aufeinanderprallen, die sich schließlich ihren gnadenlosen Weg der Vergeltung bahnen müssen.
(Alexandra Zawia – Diagonale Katalogtext)

 

Pressespiegel
 » Aberwitzige Gesellschaftsparabel » Salzburger Nachrichten
« Aiii, ist der Film geil! » GoodLifeCrew
« Das spannendste was dem österreichischen Kino passieren kann. » FM4
3-Stars-ROUCHE Kurier
« Junges, forderndes Kino aus Österreich, das aus dem Blick über den eigenen Gartenzaun einen Jux macht und dabei mit großem Ernst vom Menschen und seinen Begierden erzählt. » WienerZeitung
FM4 vergibt Die Liebhaberin  7 von 10 Nudisten, die durch den Wald hopsen.
« Es ist ein wildes, ungewöhnliches Stück Kino – und ein fantastisch fotografierter Film, dessen Bilder nicht zufällig an Henri Rousseau erinnern. » Salzburger Nachrichten
« Ein Muss für alle Film-Liebhaber und Liebhaberinnen. » Uncut
« Ein bisweilen grimmiger surrealer Humor »  ö1 Morgenjournal
« Die Nackten und die Halbtoten »  Der Standard
« Es hat etwas vom satirischen Furor des alten Godard-Films Week End (1967), wenn – wie einst die fabelhafte Mireille Darc als Stadtindianerin – am Ende von Die Liebhaberin nun Belén und ihre Freunde aus dem Nudistencamp zu den Waffen greifen. » FALTER
« Filmentdeckung des Jahres » Die Furche
« Exquisitely staged deadpan comedy in the vein of Jacques Tatí’s Mon oncle » FilmSociety Lincoln Center
« Rinner entwickelt seine lakonische Romanze in eine vollkommen ungeahnte Richtung, schrammt am Surrealen vorbei ins Groteske, ohne je ins Lächerliche abzurutschen. » ORF
« Die Balance von atmosphärischer Dichte und fragmentarischer Erzählung macht seine Filme spannend, vermittelt das Gefühl, dass in ihnen alles passieren kann, jede absurde Wendung möglich ist. » profil
« Es ging über diese Selbsterkennung der Arbeiterin, die Stärkung von ihr als Figur, aber natürlich auch diese sexuelle Eröffnung.  » ORF ZIB
« In Die Liebhaberin wirft Lukas V. Rinner ein ebenso witziges wie kritisches Auge auf die Freikörperkultur.  » Soundportal
« Junges, erfrischendes, nicht unanstrengendes Kino aus Österreich. Der sprichwörtliche Blick über den Zaun wird zur humoresken Todesfalle, und dabei mit heiterem Ernst über den Menschen und seine Begierden erzählt. » Mottingers-Meinung
« Von der Isolierten zur Liebhaberin » Uncut
« Befreiende Nacktheit » Kleine Zeitung
« Die Reichen und die Nackten » OÖ Nachrichten
« Schwarze Gesellschaftssatire » Vienna.at
« Schwarze Komödie » Tips.at
« Von Freiheit und nackten Tatsachen » Voralberger Nachrichten

Interviews

« Ich bin romantischer als Ulrich Seidl » Die Presse
« Es ist natürlich nicht einfach, wenn du in einem Nudistenklub zwischen lauter Laien drehst und dich auf deine Szene konzentrieren musst, während 10 Meter weiter eine Orgie gefeiert wird. » StyleUpYourLife
« Gegen das Kompromisskino » Volksblatt
Lukas V. Rinner als Gast RadioOrange
« Lukas V. Rinner ist eine der aufstrebenden Regiehoffnungen des österreichischen Kinos » Südtiroler News
« We wanted to establish contradiction. We didn’t want to do it completely black-and-white. » Screen
Diagonale 2017
Viel Lob für Rinner « Mich fesselt das Unvorhergesehene » Kronen Zeitung
« Wo baut man im Nudistencamp zwischen Swimmingpools und Orgienräumen ein Film-Catering auf? » TheGap/CinemaNext

Österr. Kinostart gefördert von:
bundeskanzleramt_oesterreich_RGB_240x50 Wappen Stadt 06 (Page 1)landsbg2015_4c_300dpi

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