Drift

 

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Trailer

 

Synopsis

 

Zwei Frauen verbringen ein gemeinsames Wochenende an der Nordsee. Bald wird die Eine zu ihrer Familie nach Argentinien zurückkehren und die Andere versuchen, dem Ozean ein Stück näher zu kommen. Auf einem Segelschiff überquert sie den Atlantischen Ozean. Gedanken verirren sich, die Zeit löst sich aus gewohnten Bahnen und die Dünung wiegt in tiefen Schlaf. Das Meer übernimmt die Erzählung und als die Andere wieder darin vorkommt, ist zwar der Boden unter ihren Füßen fest, der Wind jedoch liegt noch in ihren Haaren. Sie kehrt zurück und die Eine könnte fragen: „Hast du dich verändert?“

Spieltermine

 

NachOben

Ab 31. Juli 2020 im LE STUDIO Film und Bühne c/o Studio Molière

Mo. 03.08 19 Uhr, Mi. 05.08 21 Uhr, Fr. 07.08 21 Uhr, Sa. 08.08 19 Uhr, Di. 11.08 21 Uhr, Do. 13.08 19 Uhr

und demnächst im LeoKino Innsbruck

Plakat

 

PLAKAT NachOben

DRIFT_poster

 

PRESSESPIEGEL

 

PRESSESPIEGEL NachOben

„Helena Wittmanns Stimmungsfilm DRIFT schickt das Publikum auf Traumreise über hypnotisch mutierende Leinwandgewässer.  Die Presse

DRIFT von Helena Wittmann ist ein Wunder. Ein befreiendes Ausatmen von einem Film. Hier ist (endlich) jemand, der mit Bildern und Tönen eine Geschichte erzählt.  Falter

„In DRIFT wird nicht nur der Blick aufs Meer gerichtet, irgendwann versucht der Film sogar den Erfahrungsraum « Meer » in Bilder zu übersetzen – was er mit dem Denken und Körper macht. Der Standard

„Man fragt sich, wie Wittmann, die ihren Film völlig unabhängig produziert hat, so jung zu einer so entschiedenen, klaren Ästhetik gelangen konnte. Und wie mag angesichts dieser Mischung aus visueller Perfektion und Empfindsamkeit ihr nächster Film aussehen? Manchmal sind die schönsten Bilder eines Festivals die noch nicht gesehenen zukünftiger Filme, denen man jetzt schon entgegenfiebert. Katja Nicodemus, Die Zeit

„Das Meer atmet, wir atmen, das ist schon Kino. Patrick Hozlapfel, Filmdienst

„DRIFT von Helena Wittmann wagt etwas. Eine Eigenschaft die viel zu oft abgängig ist im gegenwärtigen Kino. Jugend ohne Film

„Eine betörende Erkundung von Orten und Seelenzuständen zwischen Nähe und Transzendenz. Esther Buss. Filmdienst

„Die verschiedenen Wellenformen und Blautöne des Meeres, das funkelnd die Strahlen der Sonne zurückwirft, dessen Gischt in der Fahrrinne des Schiffes brodelt oder dessen Oberfläche sachte zischt, wenn die unzähligen Tropfen eines feinen Sprühregens darauf treffen. Katrin Doerksen, KinoZeit

„DRIFT ist eine sanft wogende und sinnliche Meditation. Hamburg Filmfest

„Es gibt auf Festivals Filme, bei denen einem die Augen ein bisschen weiter aufgehen, weil man merkt, dass etwas Unerhörtes vorgeht oder etwas nie Gesehenes auf der Leinwand vor sich geht. Helena Wittmanns Film DRIFT – eine Kontemplation über das Meer – ist so ein Film.“ Katja Nikodemus, NDR

„Das eigenwillige Werk ist eine Art Trance, wenn wir gemeinsam mit der Reisenden uns zunehmend in den beruhigenden Bildern des Meeres verlieren. Film-Rezensionen.de

„Meditative Meeresbilder vereinen sich mit einer klaren Ästhetik.Wiener Zeitung

„Wenn das Meer eine Hauptrolle spielt. Interview auf Deutschlandfunk Kultur

„Between the waves. Interview auf mubi

„Landscape without figures Cinemascope

★★★demi-etoileAre we ever in only one place at any given moment? DRIFT offers stirring audiovisual evidence of the idea that, emotionally and spiritually, we never are.“ Slant magazine

 

INFOS

 

DRIFT NachOben
D-2017 | 95 Min. | 1,78:1 | Konzept, Regie, Kamera, Schnitt Helena Wittmann
mit Theresa George und Josefina Gill | Konzept und Research Theresa George | Ton Nika Breithaupt | Focus puller Pia Lamster | Titel Gestaltung und Dolly Grip Steffen Goldkamp | Tonmischung Simon Bastian – Zeigermann Audio | Dramaturgische Beratung Luise Donschen | Farbkorrektur Tim Liebe | Produktion Fuenferfilm / T, N, H  | Sponsoring Sailing Classics GmbH | Mit der Unterstützung von VeNeue Kunst in Hamburg / Zeigermann Audio / Cinegate

FESTIVALS

 

AUSZEICHNUGEN & FESTIVALS NachOben

Venedig | Viennale | Duisburger Filmwoche | Ficunam Mexiko | Jeonju IFF | New Directors New Film NY |
Bester Film  Award- Laceno d’Oro Film Festival, Italien
Spezial Jury Preis – ZINEBI Bilbao, International Film Festival, Spanien

BIOGRAFIE

 

BIOGRAPHIE NachOben
Helena Wittmann wird 1982 in Neuss geboren. Ursprünglich studiert sie in Erlangen und Hamburg Spanisch und Medienwissenschaften. Zwischen 2007 und 2014 besucht sie die Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK). In ihren Filmen und in ihrer künstlerischen Praxis sind Räume weit mehr als bloße Orte einer Handlung. Sie hinterfragt und kontextualisiert die Grenzen dieser Räume, in ihnen, mit ihnen, auf ihnen und entlang von ihnen. Seit 2015 arbeitet sie als künstlerische Mitarbeiterin an der Hochschule für bildende Künste. Ihre Arbeiten werden international in Ausstellungen und Filmfestivals gezeigt.

http://www.helenawittmann.de

Windeseile – Text von Helena Wittmann auf Jugend ohne Film

Fotos

Drift

Download

DCP Trailer
Trailer youtube & vimeo

TEXTE

 

REGIE-STATEMENT NachOben

With DRIFT I have tried to translate our own motivations and experiences into a cinematic form. We actually have lived the stories we are telling. It was painful to watch Josefina pack her belongings while the camera was rolling. We were aware that she would leave soon after, while the sounds and images would remain. Today, the Atlantic Ocean lies between us. We lived this film with everything we have. It is about states of being, spaces, emotions and movements. But all of these are complex subjects in them- selves. Trying to approach these subjects by choosing to face an abstract entity like the sea, seems actually pretty delirious. In the best sense of the word. For sure, the sub- lime of the ocean cannot be denied. Something will always stay beyond our means of understanding and grasping in whole. I think that is quiet reassuring.

« Drift, zusammen mit Theresa George geschrieben, verbindet eine Ansammlung bewegter Stilleben über das Meer, bewegte Bilder, stimmungsvoll und von Nika Breithaupts durchdringendem Sounddesign und Musik motiviert. Diese Bilder handeln von zwei Menschen, die gerufen wurden, um über den Ozean zu reisen – in die Familie, in ungewisse Zukünfte, auf Umwegen. Es sind auch Bilder über das Meer und unsere Sinne: über das Küstengeschrei des Ozeans, über das mythische Gemurmel und Raunen des Meeres, über das Auf und Ab der Wellen, die sich in langen und kurzen Frequenzen entfalten. In Drift erscheinen Menschen, Wasser und Wellen als gebeugte Muster. » (Stefan Helmreich)